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Schokolade in Papier verpackt?

Einer der Vorreiter der modernen Schokolade ist Ritter Sport. Seit über dreißig Jahren kennen und schätzen die Verbraucher die bekannten quadratischen Schokoladen. Jetzt denkt der Hersteller sogar über eine neue Verpackungsform nach. Schokolade enthält viel Fett.

Wurde dieses Fett in den Anfangszeiten noch mit einem komplexen Verbund aus Aluminium, Plastik und Papier geschützt, hat man schon vor einiger Zeit aus Gründen des Umweltschutzes und besseren Recyclingmöglichkeiten auf Polypropylen umgestellt. Komplexe Verbundstoffe sind nahezu nicht recycelbar, mit dem Polypropylen gelingt das immerhin besser. Doch Ritter Sport will auch in Sachen Verpackung Vorreiter bleiben. Daher laufen derzeit Testreihen, wie man die Schokolade auch sicher und appetitlich ganz in Papier verpacken kann. Das benötigt ganz neue Arten der Papierherstellung, denn auch das bekannte Kraftpapier für z.B. die Brotlaibe und Brötchentüten reicht da nicht aus. Zwar ist es feuchtigkeits- und fettabweisend, aber eben nur für eine gewisse Zeit. In einer Versuchsreihe mit 500 Schokoladentestern werden die neuen Prototypen ausprobiert. Das wäre doch mal ein Job für Liebhaber. Eins jedoch wird sich auch bei einem durchschlagenden Erfolg der Papierverpackung ändern: Das Fälligkeitsdatum wird sich verkürzen. Dann darf niemand mehr die Schokolade zu lange liegen lassen.