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Nachhaltig Backen

Jetzt in der Winterzeit glühen in den meisten Haushalten die Backöfen deutlich häufiger und länger als sonst. Schon die Kinder versuchen sich an den beliebten Platzerln, und garantiert findet auch der eine oder andere Sonntagsbraten seinen Weg in die Röhre. In den letzten 20 Jahren hat sich das Backpapier als beliebte Backhilfe durchgesetzt.

Bei Plätzchen aber noch viel häufiger bei Pizzen und ähnlichen Gerichten verhindert das Backpapier das Durchtropfen beim Teig oder beim geschmolzenen Käse. So bleibt der Backofen schön sauber. Hinterher wird das Backpapier meist in den Papiermüll gestopft. Und schon hat man zwei Fehler gemacht, die man leicht vermeiden könnte. Backpapier gehört zu den beschichteten Papieren, die nicht in das Altpapier dürfen. Sie gehören wie Kassenzettel oder Folienpapier in den Restmüll. Als zweiter Punkt kommt dazu, dass Backpapier viel häufiger verwendet werden kann. Es muss erst ausgetauscht werden, wenn es brüchig wird. Falls Essensreste nach dem Backen darauf haften bleiben, kann man sie einfach feucht abwischen. Aber wozu sollten Sie überhaupt das viele Geld für ein nicht nachhaltiges Produkt ausgeben?

Sie können sich bereits für wenige Euro eine Backauflage aus hitzebeständigem Silikon oder einem Glasfasergeflecht mit Teflonbeschichtung besorgen, die die gleichen Aufgaben erfüllt, aber bis zu 500 mal wiederverwendet werden kann. Wenn die Backauflage am Ende ihrer Tage dann in den Kunststoffabfall kommt, entsteht auch kein Schaden für die Umwelt. Der Aufwand hat sich finanziell schon nach kurzer Zeit rentiert. Viel klassischer jedoch ist das Einfetten einer normalen Herdeinlage oder Backform. Das Fett verhindert wirksam das Anbrennen, das wussten schon unsere Großmütter.